Josefsheim, Bigge

Projekte

Flipchart von der Abschlusstagung des Erasmus-Projektes INDIVERSO im Josefsheim Bigge.

Projekte

Wir sind kreativ und streben nach Neuem. Ideen und Konzepte, die wir für zukunftsfähig halten, erproben wir in enger Zusammenarbeit mit den Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen, mit unseren Kooperationspartnern, mit weiteren interessierten Gruppen und mit wissenschaftlicher Begleitung.

 

Wir sind davon überzeugt, dass in einem gemeinsamen Europa Partner aus verschiedenen Ländern voneinander lernen und sich gemeinsam weiterentwickeln.

 

Deshalb engagieren wir uns in Benchmarking, Benchlearning und in nationalen und europäischen Projekten. Über unseren Träger, die JG-Gruppe, sind wir Mitglied in der European Platform for Rehabilitation (EPR) und im Brüsseler Kreis.

Abschlusstagung des Europaprojektes INDIVERSO im Sommer 2017 im Josefsheim Bigge.

Aktuelle Projekte

LernBAR

  • Titel: LernBAR – Lernen auf Basis von Augmented Reality – ein inklusives Ausbildungskonzept für die Hauswirtschaft    
  • Förderprogramm: Bundesministerium für Bildung und Forschung / ESF
  • Projektlaufzeit: 06/2018 – 05/2021
  • Mitwirkende Institutionen: Hannoversche Werkstätten; Lebenshilfe Erfurt Service; TU Dortmund
  • Gesamtprojektleitung: Martin Künemund

 

Projektbeschreibung:
Ziel des Forschungs- und Entwicklungsprojektes „LernBAR“ ist es, Menschen mit Behinderungen durch den Einsatz digitaler Medien für den ersten Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Im Vorhaben wird das Lernen auf Basis von Augmented Reality (AR) Applikationen fokussiert. Zudem will das Projekt die hauswirtschaftlichen Ausbildungsgänge modernisieren. Damit soll einerseits ihre Attraktivität für zukünftige Auszubildende erhöht werden und andererseits die Zukunftsfähigkeit der Ausbildungen im Hinblick auf veränderte gesellschaftliche Bedarfe gewährleistet werden.

 

Dazu wird ein angepasstes Curriculum für hauswirtschaftliche Ausbildungsberufe entwickelt und erprobt. Ebenso sollen Ausbildende und Lehrkräfte in der Anwendung von digitalen Medien geschult und ihre digitalen Lehrkompetenzen ausgebaut werden. Ein strategischer Schwerpunkt im Projekt liegt im Auf- und Ausbau von Netzwerken zur Verbreitung und Sicherung der Nachhaltigkeit der Projektergebnisse. Zu den Netzwerkpartnern zählen Ausbildungsbetriebe, Unternehmen mit hauswirtschaftlichen Aufgaben, Berufskollegs, Kammern sowie Berufs- und Fachverbände.

 

Dieses Projekt wird im Rahmen des Programms „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

www.projekt-lernbar.de

SEC4VET

  • Titel: SEC4VET – Social-emotional competences for vocational education and training (Sozial-emotionaler Kompetenzen in der beruflichen Bildung bei jungen Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen diagnostizieren und fördern)    
  • Förderprogramm: Erasmus+ Berufsbildung: Strategische Partnerschaften
  • Projektlaufzeit: 01/2017 – 08/2020
  • Mitwirkende Institutionen: AFID, Portugal; Astangu, Estland; Bajai EGYMI, Ungarn; BBW Mosbach-Heidelberg; Centro Studi Opera Don Calabria, Italien; EU Warehouse, Belgien; LERNEN FÖRDERN - Bundesverband; Universität Bamberg
  • Projektkoordination: Martin Künemund
     

Projektbeschreibung:
Im Rahmen dieses von der Europäischen Kommission geförderten Erasmus+ Projekts werden Instrumente zur fundierten Diagnostik und Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen in der Berufsbildung entwickelt.


Zu den angestrebten Diagnostik- und Bildungskonzepten zählen vier zielgruppenspezifische Instrumente:

  1. Diagnostisches Verfahren (Standardisierte Verfahren der Selbst- und Fremdeinschätzung sowie Leistungstestung für kognitiv Beeinträchtigte. Das diagnostische Verfahren erfasst multiple Dimensionen sozial-emotionaler Kompetenzen.)
  2. Handbuch zur Bedeutung sozial-emotionaler Kompetenzen (für Fach- und Lehrkräfte)
  3. Konzept zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen (Differenzierte Inhalte und Methoden zur Förderung der verschiedenen Kompetenzbereiche)
  4. Fortbildungsmodule für die beteiligten Lehr- und Fachkräfte


Dieses Erasmus+ Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.

 

www.sec4vet.eu

QOL4ALL

  • Titel: QOL4ALL – Quality of life for all
  • Förderprogramm: Erasmus+ Erwachsenenbildung: Innovationstransfer
  • Projektlaufzeit: 09/2018 – 07/2020
  • Mitwirkende Institutionen: APPC, Portugal; European Platform for Rehabilitation, Belgien; Fundacion San Francisco de Borja, Spanien; Instituto Don Calabria, Italien
  • Projektkoordination: Martin Künemund

Projektbeschreibung:
Was ist für Menschen mit Schwerst- und Mehrfachbehinderungen Lebensqualität? Wie können die Bedürfnisse und Interessen von Menschen mit komplexen Behinderungen, die nicht für sich selbst sprechen können, ermittelt werden? Wie kann man die Lebensqualität für diese Zielgruppe auf möglichst aussagekräftige Weise messen und entsprechend dieser Ergebnisse fördern? Fragen wie diesen geht das EU-Projekt „Quality of life for all“ nach.

 

In diesem Erasmus+ Projekt wird das in Spanien entwickelte Verfahren der San Martin-Skala in die Einrichtungen der europäischen Projektpartner erprobt und implementiert. Dieses Instrument zur Erfassung der Lebensqualität, das objektive Lebensbedingungen und die subjektive Zufriedenheit integriert, gilt in Europa als eines der besten Konzepte zur Analyse der Auswirkungen von professioneller Unterstützung auf die Lebensqualität von Menschen mit komplexen Behinderungen.

 

Bestandteil des Konzepts ist die Einschätzung der persönlichen Zufriedenheit mit den jeweils gegebenen Bedingungen durch die Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Unterstützungsangeboten. Eine große Herausforderung ist dabei die Einschätzung der Lebensqualität von Menschen mit komplexen Behinderungen, die sich nicht verbal artikulieren können. Nur Insider wissen, was sie freut und was ihnen unangenehm ist. Die Einschätzungen sollten daher von Mitarbeitenden bzw. Teams vorgenommen werden, die die betreffende Person am besten kennen und professionell unterstützen. Angehörige bzw. rechtliche Betreuer sind möglichst mit einzubeziehen.

 

Zur Einschätzung der individuellen Lebensqualität von Menschen mit komplexen Behinderungen sind in der San Martin-Skala folgende Kernbereiche von zentraler Bedeutung:

  • Selbstbestimmung
  • Psychisches Wohlbefinden
  • Körperliches Wohlbefinden
  • Materielles Wohlbefinden
  • Rechte
  • Persönliche Entwicklung
  • Inklusion
  • Zwischenmenschliche Beziehungen

 

Zu jedem Bereich gibt es in der San Martin-Skala zahlreiche Items, die ein Bild über die Lebensqualität vermitteln. Zur Auswertung und Analyse wird ein Auswertungsbogen genutzt und ein Profil der Lebensqualität erstellt.

 

Nach den Erprobungen dieses Messinstrumentes im Josefsheim und bei den anderen europäischen Projektpartnern werden die bisherigen Erfahrungen ausgetauscht und die Ergebnisse in den verschiedenen Bereichen der Lebensqualität verglichen. So kann das Josefsheim von anderen Einrichtungen in Europa lernen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede identifizieren und Beispiele guter Praxis herausarbeiten. Anschließend zielt das Projekt darauf ab, Fachkräfte in diesem Bereich zu schulen und damit auch die Dienstleistungsqualität im Josefsheim zu verbessern.

 

Dieses Erasmus+ Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.

 

www.epr.eu/quality-of-life-for-all-erasmus

QUES

  • Titel: QUES – Quality development of employment specialists
  • Förderprogramm: Erasmus+ Berufsbildung: Strategische Partnerschaften – Europäische Zusammenarbeit in der Berufsbildung
  • Projektlaufzeit: 09/2018 – 07/2020
  • Mitwirkende Institutionen: AFID, Portugal; Disworks Niederlande; DUGS, Slowenien; Flexpay, Niederlande; SOPA, Litauen; Werkpad, Niederlande
  • Projektkoordination: Martin Künemund

Projektbeschreibung:
In diesem Projekt erfolgt ein europaweiter Austausch von Beispielen guter Praxis zur Zusammenarbeit mit Arbeitgebern im Bereich der Berufsausbildung und Arbeitsintegration. Ziel sind die Verbesserung der Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen und die Integration arbeitsmarktferner Personen.

 

Im Fokus der transnationalen Meetings steht ein intensiver Wissens- und Erfahrungsaustausch hinsichtlich der erfolgreichen Kooperation mit Arbeitsgebern. Neben Projektvorstellungen und Impulsreferaten wurden bei den bisherigen Treffen auch Betriebsbesichtigungen sowie Diskussionsrunden mit den Unternehmens- und Personalleitungen sowie Mitarbeitern mit Behinderungen und deren Arbeitsteams durchgeführt.

 

Dieses Erasmus+ Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.

Digital InVitation

  • Titel: Digital InVitation – Digital Innovation in Vocational Education and Training
  • Förderprogramm: Erasmus+ Berufsbildung: Strategische Partnerschaften – Europäische Zusammenarbeit in der Berufsbildung
  • Projektlaufzeit: 09/2019 – 08/2021
  • Mitwirkende Institutionen: BBW Mosbach–Heidelberg. Deutschland; Akademie für Altersforschung – Wien, Österreich; Fundacion Intras – Valladolid, Spanien; Fudacao Afid – Lissabon, Portugal; FNADEPA – Paris, Frankreich; Universität für Rehabilitation – Lublijana, Slowenien; Diakonie Helsinki – Helsinki, Finnland; Astangu Rehabilitationscenter – Tallinn, Estland; Mariaberg – Mariaberg, Deutschland
  • Projektkoordination: Martin Künemund

Projektbeschreibung:
Im Projekt „Digital InVitation“ treffen sich insgesamt zehn Einrichtungen der Beruflichen Bildung aus acht europäischen Ländern insgesamt sechsmal, um sich über das Thema Digitalisierung in der sozialen Arbeit im Bereich der Beruflichen Bildung auszutauschen und sich gegenseitig „Best-Practice“-Modelle vorzustellen.

Die Workshop-Themen sind:

  1. Digitale Kommunikation (Messenger, Videochats etc.)
  2. Hardware und Regulierungen
  3. Lernplattformen, Onlineplattformen, Online Learning
  4. Gamification, Apps, App-Regeln
  5. Gesundheits- und Generationenmanagement
  6. Abschluss, Ergebnisse, Vision und ggf. Projektentwicklung für das Follow-up

Ziele des Projektes sind:

  1. Austausch von Wissen und Best-Practice-Modellen
  2. Das Projekt entwickelt die positive Nutzung von digitalen Tools in der Berufsbildung
  3. Rechtssicherheit: durch die Auseinandersetzung mit Regularien und Datenschutz
  4. Das Projekt entwickelt das Wissensmanagement in den Einrichtungen.
  5. Im Projekt lernen die Teilnehmer von- und miteinander.
  6. Betrachtung des Generationenmanagements
  7. Internationalisierung und europäische Haltung
  8. Qualitätsverbesserung in der Berufsbildung
  9. Einbindung von Gesundheitsmanagement und Arbeitsschutz

 

Wir erwarten uns deutliche Wirkungen aus dem Projekt für die Berufliche Bildung und die fundierte Weiterentwicklung der Digitalisierung in der Berufsbildung im sozialen Bereich. Einrichtungen und Organisationen können sich anhand der Erfahrungen von Anderen weiterentwickeln und positive Impulse in ihre Strukturen implementieren.

 

Das Projekt kann als Grundlage zur Entwicklung intensiverer Zusammenarbeit dienen und die Ergebnisse sollen in vielfältiger Weise interessierten Einrichtungen in ganz Europa zur Verfügung stehen.

 

Dieses Erasmus+ Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.

Peer-Beratung im Tandem-Modell

  • Titel: Peer-Beratung im Tandem-Modell – Ein Bildungsprojekt für Menschen mit Beeinträchtigung und ihren Assistenten in Diensten und Einrichtungen der Behindertenhilfe in den Caritasverbänden für die Erzbistümer Köln und Paderborn
  • Förderprogramm: Aktion Mensch Stiftung
  • Projektlaufzeit: 07/2019 – 06/2022
  • Mitwirkende Institutionen: DiCV Köln; DiCV Paderborn; mit sechs regionalen Projektverbünden (bestehend aus mehreren lokalen Trägern)
  • Projektkoordination: Martin Künemund

Projektbeschreibung:
Die UN-BRK, das BTHG und die Anforderungen des §32 SGB IX zur unabhängigen Teilhabeberatung sind Anlass, in der Breite Beratungsangebote von und für Betroffene zu etablieren. In der Selbsthilfe ist Peer-Beratung bzw. Unterstützung schon lange ein festes Angebot. Die Beratung von und für Menschen mit Beeinträchtigung wird zunehmend wertgeschätzt. Auch in den Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe wird das Potenzial hoch eingestuft.

 

In diesem Kooperationsprojekt der DiCV Köln und DiCV Paderborn mit sechs regionalen Projektverbünden (bestehend aus mehreren lokalen Trägern) wird ein Bildungskonzept zur Peer-Beratung im Tandem-Modell entwickelt, erprobt und implementiert. Es richtet sich an Menschen mit Beeinträchtigung und ihre Assistentinnen und Assistenten in Diensten und Einrichtungen der Behindertenhilfe in den Caritasverbänden für die Erzbistümer Köln und Paderborn. Bisher werden die Beratungsangebote in den Beratungsstellen bzw. Fachdiensten der Einrichtungen der Behindertenhilfe überwiegend von Fachkräften durchgeführt. Durch die Förderung des BMAS wird zurzeit bundesweit die „Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung" (EUTB) aufgebaut. Da die Beraterinnen und Berater über ein äußerst fundiertes und breites Fachwissen sowie hohe Beratungskompetenz verfügen müssen, werden diese Fachstellen ausschließlich mit hochqualifizierten Beraterinnen und Beratern besetzt. Ein niederschwelliger Einstieg wird für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen bis hin zu leichten geistigen Behinderungen wohl nur schwer möglich sein. Als Peer-Beraterinnen und -Berater werden sie bisher selten in Beratungskonzepten wahrgenommen.

 

Das Projektvorhaben „Peer-Beratung im Tandem-Modell“ wird als sinnvolle Ergänzung eingeschätzt. Durch die Peer-Beratung im Tandem-Modell wird im Bedarfsfall die ergänzende fachliche Beratung durch die Mitwirkung der Fachkraft ermöglicht. Die Projektpartner verstehen diese innovative Beratungsform als Stärkung des Empowerments und der Selbsthilfe.

 

Der Aufbau von (über-)regionalen Netzwerken zielt auf die Vernetzung der Peers und der Tandem-Teams zum Informations- und Erfahrungsaustausch sowie ggf. zum Aufbau von regionalen Kooperationen.

 

Dieses Projekt wird durch die Aktion Mensch Stiftung gefördert.

Bürgerhilfe Olsberg

  • Name: Bürgerhilfe Olsberg
  • Förderprogramm: LEADER HSK
  • Projektlaufzeit: 06/2018 - 05/2021
  • Mitwirkende Institutionen: Stadt Olsberg; Stiftung „Wir in Olsberg“
  • Finanzierung: LEADER HSK (65%), Josefsheim Bigge (35%)
  • Projektleitung: Johanna Mund

 

Projektbeschreibung:
Die Bürgerhilfe Olsberg ist eine Vermittlungsstelle. Sie stellt Kontakte zwischen Ehrenamtlichen, Vereinen und Hilfesuchenden her, die im Rahmen niederschwelliger Dienstleistungen und im Bereich von Kompetenzen Unterstützung suchen oder geben können.

 

Dies können zum Beispiel Hilfen im Haushalt und Garten sein, Unterstützung bei Einkäufen oder die Vermittlung von Fahrdiensten. Haben Sie Interesse an der Vermittlung einer ehrenamtlichen Tätigkeit durch uns, können Sie aus verschiedenen Möglichkeiten wählen, die für Sie in Frage kommen. Auch Hilfesuchende können vorab entscheiden, welche Form des Ehrenamts für Sie interessant ist. Sie haben die Möglichkeit, sich hier online zu registrieren und nach Angeboten zu suchen.

 

www.buergerhilfe-olsberg.de

Ansprechpartner

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